Aus mir – Abenteuer nichts tun

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Ich kann ganz schlecht einfach nichts tun. Ich bestrafe mich sogar damit, etwas tun zu müssen. Manchmal mache ich mir immer noch vor. Es ist eine Illusion zu denken, dass ich alles unter Kontrolle habe, je mehr ich tue. Ich weiß das und kann manchmal trotzdem nichts dagegen tun.

Ich habe mir ein kleines Abendritual erarbeitet, um mal wirklich nichts zu tun. Ich führe es so oft ich daran denke durch.

Ich zünde eine Kerze an, es muss nichts Besonderes sein. Ein Teelicht reicht völlig. Oder ich etwas anderes, was für mich Licht bedeutet. Zum Beispiel ein Foto oder einen Stein. Ich setze mich meist an einen gemütlichen Platz. Ich lege mich bewusst nicht hin und schon gar nicht ins Bett. Sonst schlafe ich ein. Ich setze mir eine feste Zeit. Meist 10 oder 20 Minuten. In dieser Zeit tue ich nichts. Ich versuche nicht mal mich “extra” zu entspannen oder Gefühle oder Gedanken zu ignorieren. Ich schenke ihnen einfach keine Aufmerksamkeit. Ich bemerke was ist aber ich greife nicht ein.

Ich tue nichts und genieße es oft sehr.


Kennst du jemanden, für den mein Beitrag auch interessant sein könnte?
Ich freue mich, wenn DU ihn teilst. DANKE ♥


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.